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  • AutorenbildBernhard Adler

Die Berechnung des internen Stundensatzes: Wie viel kostet ein Mitarbeiter wirklich?

Erfahren Sie, wie Sie den internen Stundensatz berechnen und die Personalkosten sowie die Rentabilität Ihrer Projekte besser verstehen können.



Was kostet ein Mitarbeiter mit und ohne Gemeinkosten?


Direkte und indirekte Kosten stellen wesentliche Faktoren bei der Berechnung der Gesamtkosten eines Mitarbeiters dar. Während die direkten Kosten klar zurechenbar sind, umfassen die indirekten Kosten Aspekte wie Infrastruktur oder administrativen Aufwand.


Gemeinkosten beeinflussen indes die Kosteneffizienz eines Mitarbeiters erheblich. Diese verborgenen Kosten, wie Miete, Versicherungen oder Aus- und Weiterbildung, wirken sich oft unbemerkt auf den tatsächlichen Stundensatz aus und sollten nicht vernachlässigt werden.



Direkte Kosten


Direkte Mitarbeiterkosten, auch als Lohnkosten bezeichnet, umfassen die direkten Entgeltkosten, die mit der Beschäftigung eines Mitarbeiters verbunden sind. Diese Kosten machen den größten Teil der Gesamtmitarbeiterkosten aus. Zu den Lohnkosten gehören:

  • Gehalt oder Tages/Stundenlohn des Mitarbeiters

  • Beiträge zur Sozialversicherung

  • Betriebliche Altersvorsorge

  • Sonderleistungen wie eine Krankenversicherung

  • Kosten für Ausbildung und Weiterbildung



Indirekte Kosten


Indirekte Kosten sind ein wichtiger Faktor in der Mitarbeiterkostenrechnung und können oft übersehen werden. Sie enthalten Ausgaben, die nicht direkt einem einzelnen Mitarbeiter oder Projekt zugeordnet werden können, aber dennoch Kosten verursachen.

  • Miete und Versicherungen

  • Verwaltungs- und Betriebskosten

  • Abschreibungen

  • Aufwendungen für betriebliche Schulungen und Fortbildungen

  • Wartungskosten von Betriebsmittel



Gemeinkosten


Gemeinkosten sind alle Kosten, die nicht direkt einem bestimmten Projekt oder Mitarbeiter zugeordnet werden können. Sie umfassen Ausgaben wie Miete, Heizkosten, Versicherungen und viele andere Posten, die auf die gesamten Mitarbeiter verteilt werden müssen, um eine genaue Berechnung des internen Stundensatzes zu ermöglichen.

  • Energiekosten: Strom, Heizung, Wasser

  • Mietkosten: Büroflächen, Lagerräume

  • Versicherungen: Betriebshaftpflicht, Gebäudeversicherung

  • Verwaltungskosten: Software-Lizenzen, Buchhaltung

  • Weiterbildungskosten: Schulungen, Seminare


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Wie berechnet man den internen Stundensatz?


Die Berechnung des internen Stundensatzes eines Mitarbeiters erfolgt in drei Schritten: Zuerst werden die direkten Kosten, einschließlich der Vollkosten und Bonuszahlungen, ermittelt, gefolgt von den indirekten Kosten und schließlich den Gemeinkosten. Dieser Prozess erfordert eine detaillierte Analyse aller relevanten Kostenfaktoren.


Die genaue Berechnung des internen Stundensatzes eines Mitarbeiters ermöglicht eine treffsichere Preisgestaltung und Gewinnermittlung bei Projekten. Dabei sollten auch Bonuszahlungen oder andere variable Vergütungen in die Berechnung der direkten Kosten einbezogen werden.


Der interne Stundensatz ist für die Beurteilung der Rentabilität von Projekten von größter Bedeutung. Er liefert eine genaue Schätzung der Kosten, einschließlich der Vollkosten und Bonuszahlungen, und hilft damit, Preise richtig zu kalkulieren und potenzielle Gewinnmargen zu ermitteln.



Schritt 1: Direkte Kosten berechnen


Direkte Kosten sind spezifische Ausgaben, die mit einem Mitarbeiter in Verbindung stehen. Dazu gehören Gehälter, Sozialversicherungsbeiträge und die Kosten für spezielle Schulungen oder Zertifizierungen. Auch die Vollkosten, die alle relevanten Kostenfaktoren umfassen, sowie Bonuszahlungen sollten hier berücksichtigt werden.


Um die direkten Mitarbeiterkosten genau zu berechnen, ist es von entscheidender Bedeutung, alle Elemente zu berücksichtigen, die in die Gesamtentlohnung eines Mitarbeiters einfließen. Das fängt beim Gehalt an und geht bis hin zur Vergütung überstundener Arbeitsstunden und Bonuszahlungen.


Die Verwendung einer detaillierten und systematischen Herangehensweise bei der Berechnung der direkten Mitarbeiterkosten sorgt für eine genauere Analyse und besseres Kostenmanagement. Es erleichtert auch die Preisgestaltung für Dienstleistungen oder Projekte.



Schritt 2: Indirekte Kosten berechnen


Indirekte Kosten umfassen Aufwendungen, die nicht direkt einem bestimmten Mitarbeiter oder Projekt zugeordnet werden können, wie z. B. Miete, Versicherungsprämien und betriebliche Ausgaben. Die genaue Berücksichtigung von indirekten Kosten ist essentiell, um eine akkurate Mitarbeiterskostenkalkulation zu erzielen.


Die Ignorierung dieser Kosten kann teuer werden. Indem Sie sie nicht in die Kalkulation einbeziehen, können Sie den tatsächlichen Kosten eines Mitarbeiters erheblich unterschätzen. Dies kann zu ineffizienten Ressourcennutzung, finanziellen Fehlplanungen und Verlusten führen.



Schritt 3: Gemeinkosten berechnen


Gemeinkosten sind ein entscheidender Bestandteil des Gesamtkostenprofils eines Mitarbeiters. Sie beinhalten Kosten, die nicht direkt einem Mitarbeiter zugeordnet werden können, aber dennoch für den Betrieb des Unternehmens und die Durchführung der Projekte wichtig sind.


Eine genaue Berechnung der Gemeinkosten, die anteilig auf jeden Mitarbeiter umgelegt werden, sorgt für einen präzisen internen Stundensatz. Dieser spiegelt die wahren Kosten der Arbeitszeit pro Mitarbeiter wider.


Die Berücksichtigung aller Kosten, einschließlich der Vollkosten, Bonuszahlungen und Gemeinkosten, kann dabei helfen, das Preis-Leistungs-Verhältnis von Projekten zu verbessern. Daher hat die genaue Kalkulation des internen Stundensatzes einen direkten Einfluss auf die Rentabilität der Projekte.


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Wie rentabel sind meine Projekte?


Die Rentabilität von Projekten wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Neben den direkten und indirekten Kosten sowie den Gemeinkosten eines Mitarbeiters können auch die effektiven Arbeitsstunden, die Zuweisung von Ressourcen und die Projektlaufzeit eine entscheidende Rolle spielen.


Eine effiziente Projektkostenberechnung ist unerlässlich für die Rentabilität. Sie ermöglicht, die tatsächlichen Kosten eines Projektes im Auge zu behalten und diese mit den erzielten Erlösen zu vergleichen. Darüber hinaus kann sie dabei helfen, Kostenüberschreitungen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu treffen.



Projektkosten berechnen


Strategien zur effektiven Kontrolle und Berechnung von Projektkosten sind unerlässlich, um Überschreitungen zu verhindern und die Rentabilität zu steigern. Dazu gehören das Festlegen von Budgets, das Überwachen von Ausgaben und das Anpassen von Plänen bei Bedarf.


Die Projektkosten beeinflussen das Unternehmensergebnis maßgeblich. Hohe Kosten verringern den Gewinn, während eine effektive Kostenkontrolle dazu beiträgt, den Gewinn zu maximieren und das Unternehmenswachstum zu fördern.



Erlös berechnen


Die Berechnung des Erlöses anhand des internen Stundensatzes eines Mitarbeiters erfordert die Multiplikation der Arbeitsstunden mit dem internen Stundensatz. Diese Methode ermöglicht es Unternehmen, einen klaren Einblick in ihre potenziellen Einnahmen zu erhalten.


Der interne Stundensatz spielt eine entscheidende Rolle bei der Prognose der Erlöse. Durch genaue Kenntnis der Stundensätze kann ein Unternehmen effizientere Ressourcenverteilung sicherstellen und dadurch sein Gewinnpotential maximieren.


Die Überwachung des internen Stundensatzes ermöglicht ein proaktives Kostenmanagement, das letztlich zur Steigerung des Umsatzes beiträgt. Auf diese Weise können Unternehmen strategisch ihre Erlöse optimieren und ihre Rentabilität erhöhen.



Rentabilität berechnen


Die Rentabilitätsanalyse ist ein wichtiger Aspekt bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern. Sie hilft den Unternehmen, die Kosten-Nutzen-Relation und die Effektivität der Mitarbeiter besser zu verstehen.


Der interne Stundensatz beeinflusst die Rentabilität von Projekten maßgeblich - je höher der Stundensatz, desto höher müssen die Erträge sein, um eine positive Rentabilität zu gewährleisten. Dies verdeutlicht die Wichtigkeit einer genauen Kalkulation und Kontrolle dieses Kostenfaktors.



Warum ist der interne Stundensatz in einem ERP-System wichtig?

Die Einbeziehung des internen Stundensatzes in Ihr ERP-System ermöglicht eine präzise Erfassung der Kosten und eine effektive Kostenkontrolle. Obwohl das System den Stundensatz nicht automatisch berechnet, bietet es dennoch viele Vorteile für Ihr Unternehmen:

  • Durch das manuelle Eintragen des internen Stundensatzes können Sie eine genaue Budgetplanung und Ressourcenverwaltung durchführen.

  • Das ERP-System liefert Ihnen präzise Kostendaten in Echtzeit, um Ihnen bei der Optimierung Ihrer Projekterträge zu helfen.

  • Die manuelle Erfassung des Stundensatzes minimiert menschliche Fehler und gewährleistet konsistente Daten.

  • Mit einem ERP-System können Sie die Kosteneffizienz und Produktivität Ihres Unternehmens steigern.



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